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Entwicklung der Funkstation DL3HX

von den Anfängen bis heute ...

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10-11 Shack

Nach Umzug in eine neue Doppelhaushälfte war auch die Technik im Shack erneuert: Für alle Bänder bis einschließlich 70cm ist jetzt ein Yaesu FT-857 im Einsatz - der betagte Antennentuner FC-700 ist immer noch da. Ein Yaesu FT-90 und ein FT-4700RH sind mobil und im Shack eingesetzt, für Packet Radio ein Symek TNC3S-K. Handfunkgeräte wechselten über Icom IC-T81E - mit 23cm, dann IC-E80D - erstmalig mit Digital Voice / D-Star bis zum IC-E92D ebenfalls mit D-Star.
Der Computer ist jetzt ein Notebook mit großem Monitor und Windows.

Beim Umzug hab ich mich vom FB-13 und der FD-4 getrennt - auf dem Dach sind nun immer noch die X-Quads für 2m und 70cm, für Kurzwelle von 10m bis 20m die Cushcraft R5 - und neben dem Haus mit zwei Hilfsmasten in ca. 9m Höhe eine W3DZZ für 80/40m montiert.
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01-11 Antennen UKW-KW
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89 Shack

Die Station wurde in den 1980er Jahren weiter ausgebaut und modernisiert: Für die neue Betriebsart Packet Radio - neben RTTY/Fax und SSTV kam der AEA PK-232 dazu, der Computer war für viele Jahre ein Amiga 2000. Nach dem Diebstahl des FT-757GX aus dem Auto wurden vorübergehend ein Yaesu FT-747 und danach ein Icom IC-706 eingesetzt.
Als Handfunkgerät war nun ein Kenwood TH-77E (2m/70cm)) im Einsatz. Und für die Peilaufgaben wurde ein 80m-Peiler (oben auf dem Bord) zusammengebaut und lange erfolgreich genutzt.

Für die Kurzwelle hing nun - besser als zuvor - die FD-4 ausgestreckt in hohen Bäumen im Garten, der FB-13 Rotary-Dipol tat weiter seinen Dienst und für 2m und 70cm waren nun zwei X-Quads übereinander montiert.

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84 Shack

Wieder einmal ein Umzug, diesmal in eine Doppelhaushälfte. Das neue Shack ist geräumiger und neu ausgestattet: KW-TRX Yaesu FT-575GX mit PS/Lautsprecher und Antennentuner FC-700. Dazu ein 2m Allmode-TRX Yaesu FT-480 und noch ein FM-Handfunkgerät FT-727R.
Der Computer: ein Dragon-64 mit Farb-TV als Monitor und externem Doppel- Floppy- Laufwerk (5 1/4") und Cassetten- Recorder als externem Speicher - sehr gut für RTTY.

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84 Antennen
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79 Shack

Für relativ kurze Zeit war ein Ten-Tec Argonaut QRP-Transceiver für Kurzwelle im Einsatz
Zum IC-215 - Portabel 15-Kanal-TRX mit 3W für 2m gesellte sich der Standard C828M Mobil-TRX mit 10W und VFO CV110.
Die Digital-Stationsuhr hat inzwischen auch ein "richtiges" Metallgehäuse.

Die Antenne und der Rotor sind fast wie schon zuvor wieder aufgebaut - nur wird die Kreuzyagi jetzt horizontal / vertikal umschaltbar betrieben. Die am Giebel des Nachbarhauses befestigte und knapp über dem Dach gespannte Windom FD-4 Antenne ist auf dem Foto (unten rechts) nicht zu erkennen.

In dieser Zeit brachte die Fa. Reis eine neue Leistungsendstufe (100W) für 2m heraus. Um dies bekannt zu machen, war die Preisfrage zu beantworten, aus wie vielen Teilen diese besteht - ich lag nur um 2 Bauteile daneben und hatte damit die Endstufe SE 200-XL/B gewonnen (im Bild unten rechts)! Dieses Ereignis wurde mit einem solchen SW-Foto veröffentlicht.
Sie war allerdings nicht lange im Einsatz, weil nur ein FM-Gerät, also kein SSB oder CW, für dieses Band zu Verfügung stand.
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79 SE200 Gewinn

Für die Kurzwelle stand in dieser Zeit der Yaesu FT-101ZD im Shack, ein deutlich modernerer TRX als sein Vorgänger.

Und: der erste Computer - ein Eltec Eurocom I mit Hex-Tastatur und 6-stelliger 7-Segment-Anzeige fand seinen Weg in die Station (auf dem Tisch links erkennbar). Damit bekann das Zeitalter der Software und des Programmierens ...
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79 Antennen
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77 Shack

Der Nachwuchs brauchte Platz und so zog das Shack in der Wohnung abermals um.
Die große 2m-Station wurde durch einen kleinen Trio-2200 ersetzt (oben auf dem Selbstbau-Netzteil).
Dafür fand der Heathkit HW-100 mit zugehörigem SWR-Meter Platz - und noch ein Kenwood-Allband-Empfänger QR-666.
Die selbst gebaute Digital-Stationsuhr musste noch mit einem Papp-Gehäuse auskommen ...

Auch die Antennen wurden im Rahmen von Überholungsarbeiten mal verkleinert: so gab es zeitweise die HB9CV für 2m auf dem "großen" Rotor unter dem Dach - Hauptsache man kann irgendwie funken ...

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77 HB9CV+Rotor unter Dach
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77 Antennen

Nach Heirat und Umzug fand das Shack Platz in einem "Sekretär" - und ein MIL-Kurzwellenempfänger (80m) kam hinzu. Viel Üben im OV und durch regelmäßiges Hören des Morsekurses von DL0JK bei Kassel führten schließlich zum Bestehen der Prüfung zur "großen" Lizenz - ich erhielt das Rufzeichen DL3HX.

Und ich baute zur schon vorhandenen 2m-Kreuzyagi (9 Elemente - zirkular) einen Fritzel FB-13 KW-Dipol für die Bänder 20m, 15m und 10m drehbar über den Rotor.

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74 DC2XV

Während des Studiums zum Ingenieur der Nachrichtentechnik bestand ich auch die Prüfung und erhielt die UKW-Lizenz mit dem Rufzeichen DC2XV.
Ein OM trennte sich von seinem Hallicrafters 2m-Transceiver mit 4 Quarzkanälen für Sendung und Empfang (ursprünglich nur in AM, aber bereits umgerüstet auch für FM) - dazu ein Empfangs-VFO für das 2m-Band. Übliches Vorgehen beim allgemeinen Anruf damals: "... ich höre erst auf dieser Frequenz und drehe anschließend über das Band".
Die Antenne war eine HB9CV unter Dach mit dem "schnellsten Rotor der Stadt": auf dem Ende einer vertikalen Rollo-Stange mit Rückzugfeder saß eine Scheibe mit ein paar Windungen Maurerschnur, die durch ein Loch in der Decke über 2 Rollen bis zu einem Holzklotz führte, der auf eine mit den Himmelsrichtungen beschriftete Leiste mit Nägeln auf die jeweilige Position gesteckt wurde (im Foto links an der Wand) - 180 Grad in einer Sekunde waren kein Problem ...

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73 Shack
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72 SWL Bernd

Als Schüler begann die Beschäftigung mit Radio und Elektronik. Bastelbücher und auch bekannte Bücher über Amateurfunk gaben schon eine Richtung vor.
Die praktische Beschäftigung mit dem Thema wurde dann unterstützt von einer kleinen Serie Kosmos-Experimentierkästen bis zum "Radiomann" mit HF- und NF-Zusatz.

Schließlich kam ich anlässlich der Gründung des OV Hamburg-Alstertal mit "echten" Funkamateuren in Kontakt - einer der Ersten war Rudi Rapcke / DL1WA, Ehrenpräsident des DARC und Mitglied im OV E13, der mir schon aus den Büchern bekannt war!
Mir wurde ein "Allwellen-Empfänger" (Foto) geliehen - mit einer Antennenlitze unter der Zimmerdecke lauschte ich den Funkern - so konnte ich mit dieser kleinen SWL-Ausstattung damals USA auf dem 10m-Band empfangen - und natürlich wurde ordentlich Logbuch geführt ...


  aktualisiert am 07.01.2017
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